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Die Bremer Stadtmusikanten oder…

Bremer Stadtmusikanten from Colegio Goethe on Vimeo.

Für die Buchwoche haben wir, die Klasse 5.6, das Märchen
“Die Bremer Stadtmusikanten” abgeändert
und dann zu einem Theaterstück umgeschrieben.
Darin kommt unsere ganze Klasse vor und zwei
Männer, die uns in der letzten Zeit
interessante Dinge erklärt haben,
wie Norbert aus dem Schullandheim Verónica und
Cristian vom Zeppelinwerk in Friedrichshafen

Die Bremer Stadtmusikanten oder Viere kommen durch die ganze Welt
Es war einmal ein alter, gestrenger Lehrer, der hatte 21 furchtbar dumme und schrecklich faule Schüler.
Und vier davon waren sogar oberstinkfaul, nämlich der Esel, der Hund, die Katze und der Gockelhahn.
Als diese Schüler noch in der ersten Klasse gewesen waren, waren sie alle mit ihrer Zuckertüte voller Gummibärchen und Nutella ja noch ganz begeistert, und die Schule schmeckte ihnen so recht nach Herzenslust.
Aber je näher es auf die Secundaria zu ging, umso schlimmer wurde es mit ihnen.
Zu nichts hatten sie mehr Lust!
Bei Esel zu Hause berieten die Eltern am Abend, dass sie ihrem Sohn eine Woche Fernsehverbot geben, weil er für Erdkunde nicht gut gelernt hatte und schon wieder nicht gewusst hatte, dass der Äquator nicht durch Greenwich läuft.
Bei Hund waren die Eltern so streng, dass sie ihn nachts in der leeren Pileta schlafen ließen, weil er das Novembergedicht nicht gelernt hatte.
Die Eltern von Katze schickten sie ohne Essen ins Bett, weil sie beim Sachkundetest alles falsch von ihrer Nachbarin
abgeschrieben hatte.
Gockelhahn wurde ins Zimmer eingesperrt und durfte nicht zum Fußballturnier, weil er im Unterricht mit seinem Copa-America-Album gespielt hatte.
Da beschlossen Esel, Hund, Katze und Hahn, nach Verónica zu ziehen, um dort in den Chozas zu schlafen.
Denn besser als zu Hause würde es allemal sein!
Die Vier machten sich also auf den Weg zur Ruta 2.
Da trafen sie am Wegrand aber ein Männchen mit einem großen Sternguckrohr, es war dies aber Norbert.
Der stand dort und suchte am Himmel die 8 Planeten, konnte aber nur 7 finden.
Und er sagte zu den vier Faulenzern: „ Wenn ihr mir den achten Planeten zeigt, werdet ihr eine wundervolle Erfahrung machen.“
Nach einem langen Marsch kamen die Vier müde und hungrig im Wald von Verónica an.
Da sahen sie ein Haus hell erleuchtet, drinnen saßen Kinder aus der Goethe-Schule vor Schüsseln mit gebratenem, saftigem  und leckerem Asado!
Die Vier schauten begierig durch die erleuchteten Fenster.
Wie könnten sie nur an das leckere Essen kommen?!
Schnell stellten sie sich gegenseitig auf die Schultern, bis der Oberste von ihnen an die Glocke reichte und sie kräftig läutete.
Zusammen brüllten sie aus Leibeskräften: „Feuer!!!“
Da rannten alle Schüler mit ihren Lehrern in wilder Flucht in den Wald.
Und die Vier gingen hinein, setzten sich an die Tische und aßen das ganze leckere Asado auf.
Das allerletzte Stück Fleisch aber schnappte sich Lisa, die Schäferhündin von Verónica, und rannte damit in die große Halle.
Die Vier stürmten ihr nach, und da stand plötzlich Christian aus Friedrichshafen vor
ihnen!
Er war gerade dabei, seinen Zeppelin aus der Halle zu fahren.
Die Vier prallten vor Erstaunen zurück.
So ein Ding hatten sie noch nie gesehen!
Glänzend wie Silber und riesig groß wie eine fliegende Wurst.
Und unten dran eine Kabine mit Fenstern.
Christian erklärte ihnen, dass er gerade auf einer großen Forschungsreise sei, und fragte, ob sie nicht mitkommen möchten.
Es war aber gerade Platz für die Vier. Und so setzte sich jeder auf einen bestimmten
Platz. Esel nahm den Platz des ersten Navigators ein, denn er wusste am allerbesten, wo der Äquator nicht war.
Hund war für die Wetterbeobachtung zuständig, denn er kannte sich mit Schlackerwetter, maulenden Wolken, Regen und Stürmen aus, hatte er ja doch das Novembergedicht am Ende noch gelernt.
Katze berechnete den Steig- und Sinkflug des Luftschiffs, denn sie wusste jetzt bestens Bescheid, wie das mit kalten und warmen Luftströmungen ist und warum ein Gas mit weniger Dichte nach oben steigt.
Gockelhahn schließlich nahm den Platz des Kopiloten ein, denn er hatte gelernt, wie man sich sehr genau konzentrieren kann, ohne einen einzigen Bedienungsfehler mit den vielen Instrumenten zu machen, weil das Leben von allen Reisenden davon abhing.
Und so fuhren -denn, so sagte Christian, ein Ballon fährt, er fliegt nicht-, so fuhren die Fünf also quer über den großen Ozean, den sie sofort als den Atlantik erkannten.
Dabei überquerten sie auch den Äquator, und nach einer langen Reise kamen sie am Nullmeridian an, das ist der, der genau durch die Sternwarte von Greenwich läuft.
Und von da aus wird nach beiden Seiten nach Osten und nach Westen bis 180 gezählt.
Das erklärte ihnen Esel.
Bei ihrer Reise stiegen sie schließlich immer höher und höher, bis sie an den Rand der Luft zum schwarzen Himmel kamen.
Und von dort oben sahen sie, was sie zuvor nie gesehen hatten: Dass unsere Erde eine Kugel ist!
Und sie hatten endlich den achten Planeten gefunden! Es war nämlich die Erde.
Als sie wieder in ihrer Heimat zurück waren, fanden sie Norbert und berichteten ihm.
Und so waren alle glücklich und zufrieden.
Und als sie wieder in ihre Schule kamen, erklärte Esel allen, wie man von Europa aus bis zum 59. Längengrad nach Westen, dann nach Süden abbiegt, den Äquator überquert und schließlich bis zum 35. südlichen Breitengrad nach Buenos Aires kommt.
Hund erklärte ihnen, wie man mit dem Zeppelin gefährlichen Novemberstürmen ausweicht, und Katze erzählte, wieso ein Zeppelin in der Luft fahren kann, und wie sie es geschafft hatte, dass er ganz nach oben stieg. Der Gockelhahn am Ende erklärte den Kindern genau, mit welchen tausend Knöpfen, Hebeln und Joysticks man einen Zeppelin sicher durch die Welt steuern und sich dabei ganz genau auf diese Arbeit konzentrieren kann.
Denn das alles hatten die Vier schließlich gelernt.

HIN und ZURÜCK! Viele Exschüler kommen zu Besuch!

Eine Schülerin der 1. Klasse  ist vor den Winterferin zurück nach Deutschland geflogen. Wir haben viele Mails für Lilly gescrhieben, wir vermissen sie alle sehr.

Nach den Winterferien hatten wir Besuch aus Deutschland, Dr. Carolyn Klinker, sie ist auch eine Ex- Schülerin der Goethe Schule. Sie war vom 3. bis zum  11. Schuljahr hier, 1974 ist sie mit ihrer Familie wieder nach Deutschland  gezogen. Sie unterrichtet Deutsch und Spanisch in Hamburg, am Marion Dönhoff Gymnasium. Seit einigen Monaten schreiben wir Mails mit ihren Klassen. Ihre Schüler haben jetzt auch Karten und kleine Geschenke mitgeschickt.

Vor zwei Jahren war Silvia Rosenthal Tolisano, auch eine Exschülerin, zu Besuch in der Schule. Sie hat uns viel von ihrer Arbeit erzählt und danach haben wir an einem Projket mit ihrer Schule in USA gearbeitet. Durch Silvia´s “Around the world with 80 Schools” haben wir viele Kinder  in USA, Canadá  und Spanien kennengelernt, wir waren mit SKype – Videokonfernzen in ihren Klassenzimmern.

Letztes Jahr war sie wieder in der Schule,  sie hat den Lehrern gezeigt wie man am Besten mit den neuen InteraktivenTafeln arbeitet und den Schülern in der AG  was wir   mit Glogster alles machen können.

Vielleicht kommt Lilly auch mal wieder, was meint ihr?