Die Zauberflöte in der 5.6

Schultheater macht man ja nicht, um etwa professionellen Bühnen Konkurrenz zu machen, das wäre eher lächerlich.
Was Schultheater genuin ausmacht, ist gerade das, was man nicht sehen kann. Die Erarbeitung eines Stücks erfordert die gesamte Bandbreite von Aufmerksamkeit, Zuwendung, Intelligenz und Einsatzbereitschaft einer Klasse.
Und falls diese Eigenschaften eben noch nicht entwickelt sind, ist ein Theaterprojekt das Vehikel, das diese aus einer Gruppe geradezu herauskitzeln kann.
Und durchaus nicht unbeabsichtigt aber scheinbar beinah nebenbei – muss sich kooperatives Engagement unter den Mitgliedern herausbilden, denn sonst gelingt gar nichts.
Freilich werden dabei ebenfalls literarische und sprachliche Fertigkeiten und Kenntnisse angesprochen, ebenso darstellerische Begabungen. Also curricularen Ansprüchen wird durchaus je nach dem auf anspruchsvollem Niveau entsprochen.
Sogar die Erfahrung, dass ein Projekt am Rande des Scheiterns entlang schrammen kann, kann eine vom Ergebnis her sehr wertvolle sein.
Und ein Erfolg nach Durststrecken des teilweise gefühlt endlosen darauf Hinarbeitens wirkt als Motivationsschub für den Rest des Schuljahres und vor allem Exempel für jegliches andere zu Beginn aussichtslos erscheinende und mutlos machende Vorhaben.
Die Krönung und Ernte kommt für mich als Lehrer aber jedes Mal dann, wenn ich nach Vorführung eines anderen Stücks einer anderen Gruppe bei der Nachbesprechung meine Schüler plötzlich differenziert und durchaus expertenhaft urteilen und einschätzen erlebe!

Burkard Meininger

3 thoughts on “Die Zauberflöte in der 5.6”

  1. Para mi el proyecto de los inmigrantes me gustó mucho, porque pude conocer mucho mejor a los chicos con los que pude trabajar en mi grupo, pude saber más sobre los inmigrantes y pude descrubir mucho sobre mis bisabuelos. En otras palabras me gustó un montón.

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